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Praxis

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Digital Natives sind keine AI Natives: Warum die Gen Z dringend strategische KI-Kompetenz braucht

Digital Natives sind keine AI Natives: Warum die Gen Z dringend strategische KI-Kompetenz braucht

Digital Natives sind keine AI Natives: Warum die Gen Z dringend strategische KI-Kompetenz braucht

Eine aktuelle Studie der TH Nürnberg räumt mit dem Mythos auf, dass die Generation Z automatisch KI-fit sei. Der Artikel analysiert die Kompetenzlücke zwischen intuitiver Nutzung und strategischer Anwendbarkeit und stellt die neue Kooperation von academy4.ai mit Anastasia Barner vor, die KI-Kompetenz auf Augenhöhe in die Gen Z trägt.

Eine aktuelle Studie der TH Nürnberg räumt mit dem Mythos auf, dass die Generation Z automatisch KI-fit sei. Der Artikel analysiert die Kompetenzlücke zwischen intuitiver Nutzung und strategischer Anwendbarkeit und stellt die neue Kooperation von academy4.ai mit Anastasia Barner vor, die KI-Kompetenz auf Augenhöhe in die Gen Z trägt.

Marcel Pesch

Zwei Bergsteiger auf einer Bergspitze

„Digital Natives sind keine AI Natives.“

Dieser eine Satz bringt die größte Illusion der aktuellen Debatte um den digitalen Nachwuchs auf den Punkt.

In Führungsetagen und Personalabteilungen herrschte jahrelang ein bequemer Irrglaube: „Die Gen Z ist doch mit Smartphones, TikTok und Social Media aufgewachsen. Die können das mit der Künstlichen Intelligenz von ganz alleine. Die brauchen uns nicht.“

Ein fataler Trugschluss.

Die nackten Zahlen: Intuitive Nutzung ist keine professionelle Handlungskompetenz

Eine neue Studie unter Leitung von Prof. Dr. Yasmin Weiß (TH Nürnberg) unter dem Titel „GenZ und GenAI: A Good Match?“ räumt nun empirisch mit diesem Mythos auf:

  • Nur 58 % der Befragten der Gen Z fühlen sich wirklich sicher im professionellen Umgang mit KI-Tools.

  • 28,4 % bezeichnen ihre eigene Anwendungs-Kompetenz explizit als „ausbaufähig“.

  • 13 % fühlen sich komplett unsicher und befürchten, in einer KI-getriebenen Arbeitswelt den Anschluss zu verlieren.

Gleichzeitig geben über 60 % der jungen Erwachsenen an, dass Künstliche Intelligenz ihre berufliche Zukunft und ihren Arbeitsalltag maßgeblich beeinflussen wird.

Hier klafft eine gefährliche Lücke: Die Gen Z nutzt Tools wie ChatGPT oder Perplexity zwar ganz selbstverständlich im Alltag – allerdings überwiegend intuitiv und punktuell. Was fehlt, ist die strategische Skill-Augmentation: das Wissen, wie man KI nicht nur als besseren Suchmaschinen-Ersatz nutzt, sondern als echten Sparringspartner für komplexe Problemstellungen, Entscheidungsfindungen und automatisierte Workflows.

Der Blick zurück: Das Millennial-Dilemma darf sich nicht wiederholen

Als Millennials sind wir vor zwei Jahrzehnten mit dem Entstehen des kommerziellen Internets aufgewachsen. Doch niemand hat uns damals im Bildungssystem oder in den Betrieben beigebracht, wie man das Netz strategisch, produktiv und wertschöpfend nutzt.

Wir mussten uns alles mühsam selbst aneignen. Durch jahrelanges Trial and Error haben wir unzählige Stunden verschenkt, weil es keine echten Lernräume und keine strukturierte Führung gab.

Genau dieses organisatorische Versagen darf der Generation Z bei der Schlüsseltechnologie KI nicht noch einmal passieren.

Wer heute 20 Jahre alt ist und ins Berufsleben einsteigt, wird die nächsten 45 Jahre seines Lebens jeden einzelnen Tag mit KI-Systemen interagieren. Die Frage ist längst nicht mehr ob sie KI nutzen, sondern wie gut, wie kritisch und wie produktiv sie es tun.

Die Lösung: academy4.ai x Anastasia Barner

Um diese Lücke nachhaltig zu schließen, nützen herkömmliche Frontalvorträge, verstaubte Schulskripte oder verordnete Konzern-Präsentationen überhaupt nichts. Die Gen Z lernt anders: auf Augenhöhe, praxisnah, interaktiv und gemeinschaftlich.

Deshalb starten wir von academy4.ai eine wegweisende Kooperation mit Anastasia Barner – Gründerin von FeMentor, eine der prägendsten Stimmen der Generation Z und Top-Expertin für New Work und Talententwicklung.

Gemeinsam bündeln wir die tiefgehende KI-Infrastruktur-Expertise von academy4.ai mit Anastasias einzigartigem Zugang zu jungen Talenten und Unternehmen. Wir bauen Lernräume und Formate, die anders sind. Die neu sind. Und die genau die Sprache sprechen, die diese Generation braucht, um den Schritt vom reinen User zum kompetenten Agent-Architect zu vollziehen.

Fazit: KI-Befähigung ist die neue Arbeitgeber-Pflicht

Die Studienergebnisse der TH Nürnberg zeigen auch: Über 46 % der Befragten machen gute KI-Weiterbildungsangebote zu einem zentralen Kriterium bei der Jobwahl. Junge Talente suchen gezielt nach Arbeitgebern, die ihnen den sicheren Umgang mit Zukunfts-Technologien beibringen.

Wer die Gen Z heute befähigt, statt sie mit der Technologie allein zu lassen, baut sich die Change Agents von morgen auf.

Wie erlebst du die Gen Z in deinem Unternehmen oder Team? Nutzen die jungen Kollegen KI bereits strategisch – oder spürst du dort auch noch den Wunsch nach echter Befähigung auf Augenhöhe?

Wissenschaftliche Quelle zum Artikel:

Prof. Dr. Yasmin Weiß (TH Nürnberg) (2025/2026). Studie „GenZ und GenAI: A Good Match? – Untersuchungen zur KI-Nutzung, Gefühlswelt und Kompetenzwahrnehmung der Generation Z“. TH Nürnberg / Personalwirtschaft.

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